Günther Bajog

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Informationen zum Autor

Günther Bajog (* 1. Dezember 1927 in Dresden, † 13. Februar 2006 in Castrop Rauxel) war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine Wildwestromane bekannt wurde.

Günther Bajog studierte nach Lehre, Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft in Warnemünde und arbeitete später als Konstrukteur in Oberhausen. Hier begann er auch mit schriftstellerischen Arbeiten. 1957 veröffentlichte Bajog seinen ersten Wildwestroman, ein Leihbuch, beim Kölner Alka-Verlag. Es folgten zahlreiche weitere Western für die damals noch prosperierenden Leihbibliotheken, Bajog begann aber auch für die Heftromanverlage zu arbeiten. Ab den 1960er Jahren erschienen unter wechselnden Pseudonymen (z. B. Reddy Bajox, Dan Ferguson, Bill Murphy, William O'Connor, H. G. Roberts, Bill Shannon) seine Wildwestromane in unterschiedlichen Reihen.

Abgesehen von den genannten Pseudonymen benutzte Bajog auch Verlagspseudonyme, die er mit anderen Autoren teilte. Am wichtigsten dürften hier seine Arbeiten unter dem Namen Jack Slade sein, die ab 1972 in der Reihe Lassiter veröffentlicht wurden. Laut eigener Aussage hat er die Konzeption der deutschen Reihe entscheidend gestaltet. Das Konzept dieser Serie stammte ursprünglich aus den Vereinigten Staaten. Bajog hat Lassiter allerdings nicht allein geschrieben. Unter dem Verlagspseudonym Jack Slade haben bis heute Dutzende von verschiedenen Schriftstellern an dieser Reihe mitgearbeitet.

Günther Bajog dürfte deutlich mehr als 2.000 Titel (Nachauflagen mitgezählt) veröffentlicht haben. Er gehörte mit seinen Arbeiten für das Leihbuch, den Heftroman und das Taschenbuch zu den einflussreichsten deutschsprachigen Westernautoren der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. [1]

(Einsortiert unter: Bajog, Guenther)

Pseudonyme

Weblinks / Quellennachweise

  1. Wikipedia

Werkverzeichnisse